FDP Bargteheide

Aktuelles

Ergebnis Bundestagswahl

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Horch Hannis La Baume<br />
Fraktionsvorsitzender
Horch Hannis La Baume

Fraktionsvorsitzender
Diese Bundestagswahl unterlag außergewöhnlichen Prinzipien. Am rechten Rand hat sich die AfD positioniert, die SPD schwächelte schon im Vorfeld, die CDU hatte der rechten Flanke nichts entgegenzusetzen und von den Linken und Grünen war nichts zu hören, was nicht sowieso bekannt war. Die Regierungsparteien verloren drastisch an Zustimmung in der Bevölkerung.
Die FDP hingegen hat sich neu aufgestellt und mit nachvollziehbaren Themen zur Wahl gestellt. Gerade in der Flüchtlingspolitik hat die FDP Antworten gegeben. So ist einem Verfolgten, ob nun aus politischen oder religiösen Gründen oder dessen ethnischer Herkunft, Asyl zu gewähren. Das ist grundrechtlich geregelt. Eine andere Frage ist, ob die Zuwanderung so beliebig erfolgen kann wie bisher. Für Kriegsflüchtlinge gibt es ein begrenztes Bleiberecht, das aber beendet ist, sobald wieder eine akzeptable Sicherheitslage eingekehrt ist. Menschen, die aus ökonomischen Gründen kommen, fallen weder in die eine, noch in die andere Kategorie. Für ein ständiges Bleiberecht von oft gut integrierten Flüchtlingen und auch durchaus willkommenen Wirtschaftsmigranten benötigen wir jedoch ein Zuwanderungsgesetz. Im Gegensatz zum Asyl kann die Zuwanderung mit einer Obergrenze gedeckelt werden. Klare Aussagen zum zur Zeit überbordenden Thema. In den Geschäften habe ich deshalb immer wieder gehört, dass die FDP mit ihrer klaren Ausrichtung ohne ideologische Dogmen eine echte Alternative zu den anderen Parteien ist. Die Wählerschaft hat dies bestätigt und der FDP mit 12,6% ein unerwartet großes Vertrauen ausgesprochen.
Ganz besonders freue ich mich aber über das Bargteheider Ergebnis. Mit 14,3% für die FDP haben die Bargteheider uns einen bemerkenswerten Vertrauensbonus gegeben. Ich möchte, auch im Namen aller Mitstreiter, meinen ausdrücklichen Dank an unsere Wählerinnen und Wähler aussprechen. Diese deutliche Aussage verknüpfen wir mit der Absicht, nicht nur im Bund sondern auch vor Ort als Korrektiv wirken zu wollen. Ihr Vertrauen in uns werden wir in der nächsten Periode nach besten Kräften rechtfertigen. Trotz des großen Zuspruchs ist der Wiedereinzug der FDP in das Stadtparlament nicht gesichert. Für die personelle Besetzung der 14 Wahlkreise, die Arbeit in der Stadtvertretung, den Ausschüssen und in den Arbeitsgemeinschaften ist eine größere liberale Mannschaft von Nöten. Vielleicht finden sich unter der großen Wählerschaft Menschen, die sich eine Mitarbeit unter dem Dach der FDP vorstellen können. Eine Mitgliedschaft ist dafür nicht erforderlich. Wenn Sie Interesse haben stehe ich Ihnen jederzeit für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung. Sie erreichen mich unter der Mailadresse
Bau-Statik-Physik@la-Baume.de.
Vor vier Jahren sind wir mit dem Ziel zur Kommunalwahl angetreten, die Windkraftanlagen vor dem Brook zu verhindern. Das ist mit vereinten Kräften gelungen. Nun gilt es, waghalsige Investments, wie z. B. die Übernahme der Energienetze durch die Stadt, zu verhindern. Ein weiteres Thema der Energiepolitik, ist die Elektrifizierung des Verkehrs. Diese Frage berührt die Stadtentwicklung im Allgemeinen und ist nicht mit einer Ladesäule am Markt beantwortet. Vielmehr müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die vorzugsweise die Betankung der E-Autos über Nacht an ihrem Stellplatz ermöglicht. Eine Stellplatzsatzung, die auch dieses Problem löst, ist dringend erforderlich.
Zur Zeit steht die städtische Baumschutzsatzung zur Diskussion; ein Thema gegen das man auf dem ersten Blick eigentlich nichts haben kann,. Dennoch hat eine solche Satzung ihre Tücken. Privatpersonen werden der Satzung möglicherweise wenig Aufmerksamkeit schenken und erstaunt sein, wenn sie einen Baum fällen wollen der in 1 m Höhe einen größeren Durchmesser als 30 cm hat und es dann nicht dürfen. Landwirte werden möglicherweise zur Vorsicht bereits im Vorfeld die betroffenen Bäume fällen. Wo liegt nun der größere Nutzen? Die Stadt behilft sich mit Gutachten und fällt dann auch schon mal eine Eiche, weil sie nicht gerade gewachsen ist. Die FDP sieht im Erhalt des städtischen Grüns einen wesentlichen Beitrag zur urbanen Lebens- und Wohnqualität, aber im kompromisslosen Durchsetzen ökologischer Themen muss eben nicht immer der Stein der Weisen liegen. Manchmal hilft auch gesunder Menschenverstand.

Ihr Gorch-Hannis la Baume
FDP Fraktionsvorsitzender

Vorstand

FDP Bargteheide wählt einen neuen Vorstand

In der Mitgliederversammlung am Dienstag, den 18.09.17 hat der FDP Ortsverband in Bargteheide einen neuen Vorstand gewählt.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Klaus Born, 51, Diplom-Kaufmann, gewählt. Dirk Backen ist neuer stellvertretender Vorsitzender und Sigrun Jonuscheit wurde für weitere zwei Jahre als Schatzmeisterin bestätigt.
Drei Beisitzer, Gorch-Hannis la Baume, Manfred Adam und Andreas Samtleben ergänzen den neuen Vorstand.
Der neue Vorsitzende, Klaus Born, dankte dem gesamten alten Vorstand inklusive Beisitzer für die geleistete Arbeit.
Hervorzuheben ist, dass Gorch-Hannis la Baume nach mehr als fünfzehn Jahren Vorstandstätigkeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Ortsvorsitzender antrat. Er hat den Ortsverband in schwierigen Zeiten geführt und durch seinen persönlichen Einsatz aufrecht erhalten.
Er bleibt weiterhin in der Funktion des Fraktionsvorsitzenden politisch aktiv und wird die bisherigen Ausschüsse weiter besetzen. Der neue 1. Vorsitzende, Klaus Born, bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Gleichzeitig sprach er die Zuversicht aus, dass die FDP in Bargteheide sich entwickeln und weiterhin nachhaltige Akzente in die Kommunalpolitik setzen wird.

Stadtplanung

Stadtplanung benötigt Weitblick

Klaus Born, 1. Vorsitzender
Klaus Born, 1. Vorsitzender

Stadtplanung, aber bitte mit Weitblick
Bargteheide erfährt seit Jahren eine sehr dynamische Entwicklung. Dies erkennt man nicht nur an den neuen Baugebieten am Stadtrand, sondern auch an der zunehmenden Verdichtung im Stadtkern. Mit dem Ersatz alter Gebäude entstehen zumeist neue Wohn-, Gewerbe- oder Mischkomplexe, die die vorhandenen Grundstücke intensiver nutzen. Typisch ist dabei, dass die Gebäudehöhe und die Geschossanzahl stetig steigt. Hinzunehmen ist dabei, dass bisher nicht-öffentliche Grünflächen leider ein Stück weit verschwinden und kleinere ältere Gebäude im Stadtkern plötzlich von Gebäuden benachbart werden, die teils doppelt so hoch sind, wie die Vorgänger. Dies ist eine normale und notwendige Entwicklung in einem Städtchen, das so schnell wächst, wie es Bargteheide tut.
Nicht hinzunehmen ist dagegen, dass plötzlich am Stadtrand Wohnquartiere entstehen sollen, die vom Bebauungstypus nicht dem umliegenden Siedlungstyp entsprechen oder ein zusätzliches Verkehrsaufkommen entstehen lassen, für das die Straßen nicht ausgelegt sind. So derzeit geplant an der Kreuzung am Maisfeld und Kruthorst. Das gutgemeinte Projekt, bei dem ca. 120 Wohneinheiten mit einem hohen Anteil an notwendigen Sozialwohnungen entstehen sollen, ist wieder einmal eines von vielen Beispielen, für ungeplantes Wachstum, wie wir viele in Bargteheide finden.
Man darf gespannt sein, ob die morgendliche Fahrt der zusätzlichen Verkehrsteilnehmer zum Bahnhof, zur Schule, zum Bäcker oder zur Autobahn tatsächlich über die noch nicht vorhandene, als Entlastung gedachte Umgehungsstraße erfolgt. Oder ob nicht, wie m.E. zu erwarten, die Straßen Am Maisfeld, Kruthorst und die Roßallee hierfür genutzt werden. Aus jungen, ruhigen Anwohnerstraßen werden über Nacht Zubringerstraßen für neue Wohnquartiere. Der Schlüssel der zu errichtenden Parkplätze der neuen Wohnanlage lässt zudem erwarten, dass die Parkplätze, die für die Eltern der Kindergartenkinder benötigt werden, dem Bauprojekt zum Opfer fallen. Spätestens in 10 Jahren hat sich die Anzahl der Pkws in der Kornsiedlung und der Trabrennbahn verdoppelt, in 15 - 20 Jahren kommen dann die zusätzlichen Fahrzeuge der neuen Wohnungen hinzu.
Gleiches Planungsversagen erkennt man bei den Wohnsiedlungen am Krögen oder bei den Diskussionen um das Projekt am Bornberg. Bei beiden Projekten war schon seit vielen Jahren klar, dass auf diesen Flächen einmal Wohnungen entstehen werden, oder diese anderweitig genutzt werden sollen. Die Nutzung ist in Ordnung, nur die Infrastruktur ist nicht vorbereitet.

Und dabei handelt es sich bei dem gesagten nur um die sichtbaren Effekte. Auch die nicht sichtbare Infrastruktur, z.B. Abwasser, Regenwasser, Zuleitungen, Versorgungsnetze bzw. umfassende medizinische Angebote sowie Nahversorgungseinrichtungen etc. müssen entsprechend ausgelegt sein. An einigen Stellen ist diese Infrastruktur schon heute an die Grenzen gestossen, z.B. die Ableitung des Regenwassers im Westen von Bargteheide.
Es muss der klare Auftrag der Politik an die Verwaltung erteilt werden, eine Stadtplanung mit Weitblick zu betreiben, damit das weitere Wachstum bezahlbar und vor allem Bargteheide lebenswert bleibt, im Stadtkern und an der Peripherie. Dies gilt auch für die Planung der zu erhaltenden Grünflächen. Trotz des Wechsels im Bürgermeisteramt sehe ich nicht, dass ein solcher Auftrag in naher Zukunft im Interesse der Mehrheitsparteien in der aktuellen Stadtvertretung liegt. Mit der kommenden Kommunalwahl lässt sich das ändern.

Innovationsförderung

Sterck stürzt sich auf neue Herausforderungen

Fünfzehn Jahre lang hat Ralph Sterck als Hauptgeschäftsführer Verantwortung für den Landesverband der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen getragen. Nun widmet er sich neuen Aufgabenfeldern. So wird er am 1. Januar die Nachfolge von Heinz Weifels ...

Klimaschutz

FDP-Ortsverband veröffentlicht eigene Klimafibel

Der Ortsverband Bargteheide, allen voran Herr Hermann Fischer, der für das Konzept, die Redaktion und das Lektorat verantwortlich ist, leistet mit der vorliegenden Broschüre

"Klimaschutz und der Beitrag Bargteheides"

einen wertvollen Diskussionsbeitrag zum Thema Klimaschutz.
Der FDP Ortsverband steht für eine offene und kontroverse Diskussion, die aber vor allem sachlich und fundiert geführt werden soll. Die Beiträge beleuchten daher das Thema aus verschiedenen Perspektiven.
Wir danken an dieser Stelle allen Autoren und Helfern, die an dieser Broschüre ehrenamtlich mitgewirkt haben.

Inhalt:
EINFÜHRUNG
Dr. Heiner Garg, Vorsitzender der FDP Schleswig-Holstein

ZUSAMMENFASSUNG
Hermann Fischer

KLIMASCHWANKUNGEN ALS ERDGESCHICHTLICHES PHÄNOMEN
Gorch-Hannis la Baume

ANTHROPOGENE EINFLÜSSE ALS FAKTOREN DER ERDERWÄRMUNG
Manfred Adam

KLIMASCHUTZ ALS ETHISCHE DIMENSION
Hermann Fischer

KLIMASCHÄDLICHE EMISSIONEN IM WELTWEITEN VERGLEICH
Manfred Adam

ZIELE DES KLIMAGIPFELS 2015 UND DIE ROLLE DEUTSCHLANDS
Manfred Adam

KLIMASCHUTZ UND SEINE EFFEKTE AUF DIE CO2- EMISSIONEN
Gerhard Artinger

BISHERIGE AUSWIRKUNGEN DER ENERGIEWENDE
Dr. Hans-Joachim Reh

DER BEITRAG BARGTEHEIDES ZUM KLIMASCHUTZ
Manfred Adam/Hermann Fischer

mehr zum Klimaschutz...Broschüre

Klimaschutz

Quartierssanierung/Klimaschutz und Ressourcenverbrauch

Bargteheide, 24.02.2016
Im Jahr 1972 veröffentlichte der Club of Rome seinen Bericht über ‘‘Die Grenzen des Wachstums‘‘ und lag im Prinzip richtig, wenn er auch seiner Zeit voraus war!
Vor einigen Jahren stellte der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel fest, dass die Regenerationsfähigkeit des Planten Erde bereits um 2o bis 25% überschritten sei. Bei dieser Feststellung ist es geblieben. Die Menschheit wächst und damit steigt natürlich auch der Ressourcenverbrauch. Parallel dazu schreiten Industrie-Technologien in vielen Bereichen kontinuierlich voran, machen Fortschritte und helfen, den Ressourcenverbrauch weiter zu optimieren und damit auch den Ausstoß klimaschädigender Gase zu minimieren. Leider werden derartige Verbesserungen durch ungebremstes, ja gesteigertes Verbrauchsverhalten der Konsumgesellschaft unter dem Strich wieder konterkariert. Es besteht also durchaus Handlungsbedarf. Was ist zu tun?

TV-Tipp

Christian Lindner spricht im Phoenix-Dialog

"Im Dialog" spricht Michael Hirz am Freitag ab 22:30 bei phoenix mit FDP-Chef Christian Lindner unter anderem über die Frage, wie oft er seine Jamaika-Absage in den vergangenen Wochen bedauert hat, über die Rolle der FDP als Oppositionspartei und darüber, ...

Klimapolitik

Nach Paris, kommt nun die ‘‘Energiewende 2.0‘‘?

Bargteheide, den 16.01.2016

In Deutschland wird zurzeit 25% bis 30% der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Die Wärmeversorgung immer noch bis zu 9O% aus fossilen Energieträgern.
Da die erneuerbaren Energiequellen nicht konstant verlässliche Energie liefern, müssen mangels Speicherkapazitäten und Netzsteuerungsintelligenz sowie als direkte Folge des spontanen Ausstiegs aus der Nukleartechnik nach Fukushima im Frühjahr 2011, für eine Übergangszeit fossile Kraftquellen vorgehalten werden, um die Versorgung zu sichern und das Netz stabil zu halten.

Was hat die Energiewende in Bezug auf CO2 Emissionen bisher gebracht?

Soziale Sicherheit

Regierung muss soziokulturelle Grundlagen beachten

Was passiere, wenn die gegenwärtig erfolgreiche deutsche Wirtschaft nicht mehr so automatisch glattlaufen würde? Diese Frage stellt der Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, in einem Gastbeitrag für ...


FDP Bargteheide

TERMINE

Keine aktuellen Termine.» Übersicht

Mitmachen


HINTERGRUND

Hintergrund

FREI-BRIEF

FDP Mitgliedschaft