FDP Bargteheide

Aktuelles

Vorstand

FDP Bargteheide wählt einen neuen Vorstand

In der Mitgliederversammlung am Dienstag, den 18.09.17 hat der FDP Ortsverband in Bargteheide einen neuen Vorstand gewählt.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Klaus Born, 51, Diplom-Kaufmann, gewählt. Dirk Backen ist neuer stellvertretender Vorsitzender und Sigrun Jonuscheit wurde für weitere zwei Jahre als Schatzmeisterin bestätigt.
Drei Beisitzer, Gorch-Hannis la Baume, Manfred Adam und Andreas Samtleben ergänzen den neuen Vorstand.
Der neue Vorsitzende, Klaus Born, dankte dem gesamten alten Vorstand inklusive Beisitzer für die geleistete Arbeit.
Hervorzuheben ist, dass Gorch-Hannis la Baume nach mehr als fünfzehn Jahren Vorstandstätigkeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Ortsvorsitzender antrat. Er hat den Ortsverband in schwierigen Zeiten geführt und durch seinen persönlichen Einsatz aufrecht erhalten.
Er bleibt weiterhin in der Funktion des Fraktionsvorsitzenden politisch aktiv und wird die bisherigen Ausschüsse weiter besetzen. Der neue 1. Vorsitzende, Klaus Born, bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Gleichzeitig sprach er die Zuversicht aus, dass die FDP in Bargteheide sich entwickeln und weiterhin nachhaltige Akzente in die Kommunalpolitik setzen wird.

Stadtplanung

Stadtplanung benötigt Weitblick

Klaus Born, 1. Vorsitzender
Klaus Born, 1. Vorsitzender

Stadtplanung, aber bitte mit Weitblick
Bargteheide erfährt seit Jahren eine sehr dynamische Entwicklung. Dies erkennt man nicht nur an den neuen Baugebieten am Stadtrand, sondern auch an der zunehmenden Verdichtung im Stadtkern. Mit dem Ersatz alter Gebäude entstehen zumeist neue Wohn-, Gewerbe- oder Mischkomplexe, die die vorhandenen Grundstücke intensiver nutzen. Typisch ist dabei, dass die Gebäudehöhe und die Geschossanzahl stetig steigt. Hinzunehmen ist dabei, dass bisher nicht-öffentliche Grünflächen leider ein Stück weit verschwinden und kleinere ältere Gebäude im Stadtkern plötzlich von Gebäuden benachbart werden, die teils doppelt so hoch sind, wie die Vorgänger. Dies ist eine normale und notwendige Entwicklung in einem Städtchen, das so schnell wächst, wie es Bargteheide tut.
Nicht hinzunehmen ist dagegen, dass plötzlich am Stadtrand Wohnquartiere entstehen sollen, die vom Bebauungstypus nicht dem umliegenden Siedlungstyp entsprechen oder ein zusätzliches Verkehrsaufkommen entstehen lassen, für das die Straßen nicht ausgelegt sind. So derzeit geplant an der Kreuzung am Maisfeld und Kruthorst. Das gutgemeinte Projekt, bei dem ca. 120 Wohneinheiten mit einem hohen Anteil an notwendigen Sozialwohnungen entstehen sollen, ist wieder einmal eines von vielen Beispielen, für ungeplantes Wachstum, wie wir viele in Bargteheide finden.
Man darf gespannt sein, ob die morgendliche Fahrt der zusätzlichen Verkehrsteilnehmer zum Bahnhof, zur Schule, zum Bäcker oder zur Autobahn tatsächlich über die noch nicht vorhandene, als Entlastung gedachte Umgehungsstraße erfolgt. Oder ob nicht, wie m.E. zu erwarten, die Straßen Am Maisfeld, Kruthorst und die Roßallee hierfür genutzt werden. Aus jungen, ruhigen Anwohnerstraßen werden über Nacht Zubringerstraßen für neue Wohnquartiere. Der Schlüssel der zu errichtenden Parkplätze der neuen Wohnanlage lässt zudem erwarten, dass die Parkplätze, die für die Eltern der Kindergartenkinder benötigt werden, dem Bauprojekt zum Opfer fallen. Spätestens in 10 Jahren hat sich die Anzahl der Pkws in der Kornsiedlung und der Trabrennbahn verdoppelt, in 15 - 20 Jahren kommen dann die zusätzlichen Fahrzeuge der neuen Wohnungen hinzu.
Gleiches Planungsversagen erkennt man bei den Wohnsiedlungen am Krögen oder bei den Diskussionen um das Projekt am Bornberg. Bei beiden Projekten war schon seit vielen Jahren klar, dass auf diesen Flächen einmal Wohnungen entstehen werden, oder diese anderweitig genutzt werden sollen. Die Nutzung ist in Ordnung, nur die Infrastruktur ist nicht vorbereitet.

Und dabei handelt es sich bei dem gesagten nur um die sichtbaren Effekte. Auch die nicht sichtbare Infrastruktur, z.B. Abwasser, Regenwasser, Zuleitungen, Versorgungsnetze bzw. umfassende medizinische Angebote sowie Nahversorgungseinrichtungen etc. müssen entsprechend ausgelegt sein. An einigen Stellen ist diese Infrastruktur schon heute an die Grenzen gestossen, z.B. die Ableitung des Regenwassers im Westen von Bargteheide.
Es muss der klare Auftrag der Politik an die Verwaltung erteilt werden, eine Stadtplanung mit Weitblick zu betreiben, damit das weitere Wachstum bezahlbar und vor allem Bargteheide lebenswert bleibt, im Stadtkern und an der Peripherie. Dies gilt auch für die Planung der zu erhaltenden Grünflächen. Trotz des Wechsels im Bürgermeisteramt sehe ich nicht, dass ein solcher Auftrag in naher Zukunft im Interesse der Mehrheitsparteien in der aktuellen Stadtvertretung liegt. Mit der kommenden Kommunalwahl lässt sich das ändern.

Klimaschutz

FDP-Ortsverband veröffentlicht eigene Klimafibel

Der Ortsverband Bargteheide, allen voran Herr Hermann Fischer, der für das Konzept, die Redaktion und das Lektorat verantwortlich ist, leistet mit der vorliegenden Broschüre

"Klimaschutz und der Beitrag Bargteheides"

einen wertvollen Diskussionsbeitrag zum Thema Klimaschutz.
Der FDP Ortsverband steht für eine offene und kontroverse Diskussion, die aber vor allem sachlich und fundiert geführt werden soll. Die Beiträge beleuchten daher das Thema aus verschiedenen Perspektiven.
Wir danken an dieser Stelle allen Autoren und Helfern, die an dieser Broschüre ehrenamtlich mitgewirkt haben.

Inhalt:
EINFÜHRUNG
Dr. Heiner Garg, Vorsitzender der FDP Schleswig-Holstein

ZUSAMMENFASSUNG
Hermann Fischer

KLIMASCHWANKUNGEN ALS ERDGESCHICHTLICHES PHÄNOMEN
Gorch-Hannis la Baume

ANTHROPOGENE EINFLÜSSE ALS FAKTOREN DER ERDERWÄRMUNG
Manfred Adam

KLIMASCHUTZ ALS ETHISCHE DIMENSION
Hermann Fischer

KLIMASCHÄDLICHE EMISSIONEN IM WELTWEITEN VERGLEICH
Manfred Adam

ZIELE DES KLIMAGIPFELS 2015 UND DIE ROLLE DEUTSCHLANDS
Manfred Adam

KLIMASCHUTZ UND SEINE EFFEKTE AUF DIE CO2- EMISSIONEN
Gerhard Artinger

BISHERIGE AUSWIRKUNGEN DER ENERGIEWENDE
Dr. Hans-Joachim Reh

DER BEITRAG BARGTEHEIDES ZUM KLIMASCHUTZ
Manfred Adam/Hermann Fischer

mehr zum Klimaschutz...Broschüre

Begabtenförderung

Stipendien der Freiheit: Noch bis zum 31. Oktober bewerben!

Mit ihren 27 Jahren hat Kristina Kämpfer einen beeindruckenden Lebenslauf. Sie studierte in Berlin und Frankfurt Politikwissenschaft und Politische Theorie, hat in Oxford ihren Master in Women’s Studies mit Auszeichnung abgeschlossen. Jetzt promoviert ...

Klimaschutz

Quartierssanierung/Klimaschutz und Ressourcenverbrauch

Bargteheide, 24.02.2016
Im Jahr 1972 veröffentlichte der Club of Rome seinen Bericht über ‘‘Die Grenzen des Wachstums‘‘ und lag im Prinzip richtig, wenn er auch seiner Zeit voraus war!
Vor einigen Jahren stellte der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel fest, dass die Regenerationsfähigkeit des Planten Erde bereits um 2o bis 25% überschritten sei. Bei dieser Feststellung ist es geblieben. Die Menschheit wächst und damit steigt natürlich auch der Ressourcenverbrauch. Parallel dazu schreiten Industrie-Technologien in vielen Bereichen kontinuierlich voran, machen Fortschritte und helfen, den Ressourcenverbrauch weiter zu optimieren und damit auch den Ausstoß klimaschädigender Gase zu minimieren. Leider werden derartige Verbesserungen durch ungebremstes, ja gesteigertes Verbrauchsverhalten der Konsumgesellschaft unter dem Strich wieder konterkariert. Es besteht also durchaus Handlungsbedarf. Was ist zu tun?

Klimapolitik

Nach Paris, kommt nun die ‘‘Energiewende 2.0‘‘?

Bargteheide, den 16.01.2016

In Deutschland wird zurzeit 25% bis 30% der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Die Wärmeversorgung immer noch bis zu 9O% aus fossilen Energieträgern.
Da die erneuerbaren Energiequellen nicht konstant verlässliche Energie liefern, müssen mangels Speicherkapazitäten und Netzsteuerungsintelligenz sowie als direkte Folge des spontanen Ausstiegs aus der Nukleartechnik nach Fukushima im Frühjahr 2011, für eine Übergangszeit fossile Kraftquellen vorgehalten werden, um die Versorgung zu sichern und das Netz stabil zu halten.

Was hat die Energiewende in Bezug auf CO2 Emissionen bisher gebracht?

Fremde Federn

Gründer sprechen Lindner größte Gründerkompetenz zu

"Deutschlands Gründer haben einen neuen Messias". Und der heißt Christian Lindner. So wertet Max Zimmermann von der Welt die Ergebnisse aus dem aktuellen Deutschen Start-up-Monitor. Das kommt nicht von ungefähr: Unternehmensgründer stellen der Politik ...

Verkehrspolitik

Senioren fordern Tempo 30 jetzt!

Bargteheide, im Dezember 2015

Mehr Sicherheit und weniger Lärm durch Tempo 30 verkündete im Frühjahr Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer auf einer Verkehrsministerkonferenz in Rostock. Alle teilnehmenden Minister einigten sich darauf, bis zum Herbst Maßnahmen für eine Gesetzesänderung zu erarbeiten, damit Tempo 30 vor Kindergärten, Schulen, Senioren- und Pflegeheimen als gesetzliche Regelung festgesetzt werden kann.

Nun ist der Herbst still gegangen und Tempo 30 scheint vergessen zu sein. Deshalb wiederholt die FDP ihren Tempo 30 Artikel, der bereits als unvollständiger Leserbrief in der Presse erschien, heute vollständig wie folgt:

Senioren fordern Tempo 30 jetzt!

TV-Tipp

Mittwoch: Strack-Zimmermann zu Gast bei Maischberger

An der Migration könnte sich die Bildung einer schwarz-gelb-grünen Bundesregierung entscheiden. Kommt es unter "Jamaika" zur historischen Zäsur und erklärt die Politik Deutschland zum Einwanderungsland? Oder wird eher die umstrittene, von der CSU lange ...


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