FDP Bargteheide

Klimaschutz

Klimaschutz

Klimaschutz und der Beitrag Bargteheides - Betrachtungen für eine nachhaltigen und zukunftsorientierte Klimapolitik

Dass sich unser Klima wandelt, ist offenkundig. Doch klimatische Veränderungen sind kein Phänomen unserer Zeit, sie sind ewiger Begleiter unseres Planeten. Neu ist unsere Einsicht, dass anthropogene Einflüsse auf die klimatischen Schwankungen einwirken, sie verstärken und/oder beschleunigen – mit Folgen für alles Leben auf der Erde. Als Verursacher klimarelevanter Prozesse sehen wir uns in der ethisch begründeten Pflicht, Gegenstrategien zur Folgenbegrenzung zu entwickeln und umzusetzen. Das Problem allerdings ist, dass wir nicht wissen, in welchem qualitativen und quantitativen Maße und mit welchen konkreten Effekten sich menschliches Handeln bzw. Unterlassen auswirkt und wo sich der anthropogen generierte Beitrag auf der Zeitskala der Erderwärmung exakt verorten lässt. Wir tun uns daher schwer damit, auf supra-nationaler Ebene Ziele und Vorgehensweisen zu vereinbaren und ihre Umsetzung zu überwachen. Der Klimagipfel 2015 in Paris, bei dem sich 196 Staaten auf eine gemeinsame Agenda verständigt haben, könnte einen Wendepunkt im globalen Kampf gegen die Erderwärmung markieren. In diesem Bemühen steht Deutschland als eines der weltweit technologisch höchstentwickelten und exportstärksten Länder, das zudem aufgrund seiner Industriedichte mit einem überproportionalen Anteil an klimaschädlichen Emissionen zum globalen Gesamtausstoß beiträgt, in einer besonderen Verantwortung. Allerdings wird man seiner nationalen Verantwortung nicht durch Alleingänge gerecht, schon gar nicht, wenn man dabei die Interessen seiner Nachbarn ignoriert und dadurch supra-nationale CO2- Vermeidungsstrategien erschwert. Und wenn innerstaatliche Regulierungen einen ganzen Wirtschaftszweig mit desaströsen Folgen für seine Stakeholder an den Rand des Ruins treiben, Kulturlandschaften zerstören, die Energiepreise für sozial schwächere Mitbürger nahezu unbezahlbar machen und im Endeffekt sogar noch einen Anstieg der CO2-Emissonen bewirken, dann ist man seiner nationalen Verantwortung jedenfalls nicht gerecht geworden.
Die nationale Verantwortung findet in der individuellen Verantwortung ihre Subjektivierung. Ohne die Anstrengungen des Einzelnen bleibt sie hohl und kraftlos. Bargteheide und Bargteheider Bürger haben im Bemühen um Energieeffizienz schon vieles auf den Weg gebracht – Optimierungsmöglichkeiten gibt es freilich immer. Sie lassen sich umso besser ausschöpfen, desto wahrhaftiger man mit dem Thema umgeht, die Proportionen, um die es hier vor Ort im globalen Kontext geht, benennt, die Relativität individuellen Handelns ehrlich bekennt und sich vor alarmistischen Tönen und symbolhaften Gesten hütet.
Hermann Fischer
zur Klimaschutzbroschüre


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